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ASV Antdorf e.V.

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     +++  30.08.2017 Zuwachs fürs Gewerbegebiet  +++     
     +++  26.08.2017 HAUSHALT ANTDORF 2016  +++     
     +++  24.08.2017 Polizei nimmt ein Mietbetrüger fest  +++     
     +++  14.08.2017 Grünes Licht für neuen Stall  +++     
     +++  09.08.2017 Maximalgröße für Wohnungen  +++     
     +++  07.08.2017 Startschuss für Radweg gefallen  +++     
     +++  04.08.2017 Statistiker und „Stücklschreiber“  +++     
     +++  20.07.2017 4. ANTDORFER SOMMERLAUF  +++     
     +++  14.07.2017 Antdorf wird größer  +++     
     +++  11.07.2017 Das Ferienprogramm 2017 ist da  +++     
     +++  10.07.2017 Dorferneuerung in Antdorf  +++     
     +++  04.07.2017 Dorflauf beim ASV Antdorf  +++     
     +++  21.06.2017 Der „Bulle von Tölz“  +++     
     +++  16.06.2017 Startschuss für Großprojekt  +++     
     +++  30.03.2017 Ja zu neuem Milchviehstall  +++     
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Kniff ermöglicht Hausbau am Sonderlandeplatz

Antdorf, den 13.03.2017

 

 

 

Die Gemeinde Antdorf ermöglicht mit einem planerischen Kniff den Bau

eines Geschäftshauses am örtlichen Sonderlandeplatz für Ultraleichtflugzeuge:

Das betreffende Areal wird in das benachbarte Gewerbegebiet „Steinbacher Weg“

einbezogen. Den entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinderat nun einstimmig.

Damit endet ein Verfahren, das sich einige Zeit hingezogen hatte. Die Gemeinde

hatte dem Bundesluftfahramt, das dem Flugbetrieb seine Genehmigung erteilt hat,

schriftlich seine Bedenken bezüglich des Bauvorhabens mitgeteilt. Man stehe dem

Landeplatz zwar grundsätzlich positiv gegenüber, teilte Antdorf´s Bürgermeister Klaus

Kostalek mit.  Aber: Da die jetzige Antragstellerin nicht  Betreiberin des Flugplatzes

ist, „fehlt der Bezug“. Sollte der Flugbetrieb eingestellt werden, müsste dann

eigentlich das Haus entfernt werden. Zudem möchte die Gemeinde laut Kostalek die

Bauwerberin an den Erschließungskosten des Gewerbegebiets beteiligen,

dessen Infrastruktur sie ja auch nutzen. Die Lösung: Ein Teil des Grundstücks, nämlich 1750

Quadratmeter, wird dem Gewerbegebiet zugeschlagen. Dort kann das geplante Haus

mit Wohn- und Seminarräumen errichtet werden. Die Bauherren werden wie gewünscht für die Erschließung herangezogen, die Gemeinde sichert sich durch einen städtebaulichen Vertrag ab.

Der Rathauschef sieht in dem Konstrukt für beide Seiten Vorteile, vor allem für den Flugplatzbetreiber: „Dann hat er sein Gewerbe und kann dahin bauen.“ Der eigentliche

Landeplatz ist von der Regelung ausgenommen. Die Gemeinde kommt der Antragstellerin weiter entgegen: Das Bauvorhaben soll auf ihren Wunsch hin vom Landratsamt beschleunigt genehmigt werden. „Es müsste eigentlich das komplette Verfahren durchlaufen“, sagt Kostalek, betont aber mit

Blick auf den bereits vorhanden Flugbetrieb: „Es entsteht ja nichts Neues.“ Doch bei aller Zustimmung gab es auch mahnende Stimmen im Gremium. Die Gemeinde dürfe in diesem Fall nicht „jedes Zuckerl“ verteilen, schließlich handele es sich bei dem Standort südlich des Gewerbegebiets durchaus um eine prominente Lage, hieß es. Und Bettina Streicher forderte, dass sich die Bauherren für das Entgegenkommen erkenntlich zeigen: Sie sollen sich zumindest um die Pflege der angrenzenden Böschung, die auf Gemeindegrund liegt, kümmern. Unterdessen wächst das

neue Gewerbegebiet weiter. Das 4,2 Hektar große Areal mit den 14 Parzellen war im Juni 2016 fertig erschlossen. Rund 3,5 Millionen Euro investierte die Kommune in Grundstückskauf und Erschließung. Laut Bürgermeister Klaus Kostalek sind alle Grundstücke verkauft. Vier Betriebe stehen bereits, drei

weitere Bauanträge sind am Laufen.