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Antdorf erhöht Gewerbe- und Grundsteuern

Antdorf, den 12.06.2017

Gemeinderat stimmt für höhere Hebesätze, nachdem er vor einem Jahr noch darauf verzichtet hatte

 

 Die Gemeinde Antdorf erhöht rückwirkend zum 1. Januar ihre Hebesätze bei

der Gewerbe- und der Grundsteuer. Dies beschloss der Gemeinderat einstimmig.

Bei der Gewerbesteuer geht es von bisher 330 auf 340 Prozentpunkte hinauf,

bei den Grundsteuern A und B von den seit dem Jahr 2012 gelten den 300 auf 330 Prozent.
Eine Erhöhung hatte sich bereits im August vergangenen Jahres bei der Verabschiedung

des Doppelhaushalts 2016/2017 abgezeichnet: Josef Kinshofer, Kämmerer der

Verwaltungsgemeinschaft, mahnte damals die Räte, über neue Hebesätze nachzudenken.

Er begründete dies damit, dass die Kommune von den aktuell gültigen Sätzen nicht mehr profitiere

durch einen geänderten Berechnungsmodus gingen der Gemeinde jährlich um die 10 000 Euro

verloren. Für 2017 sind allein bei der Gewerbesteuer 320 000 Euro an Einnahmen eingeplant,

für 2016 lag der Ansatz bei 300 000 Euro. Das Ergebnis 2015 lag bei 199 000 Euro.

Im vergangenen Jahr verzichteten die Gemeinderäte noch auf eine Erhöhung – auch, weil

Interessenten für das neue Gewerbegebiet nicht abgeschreckt werden sollten. Jetzt aber machte

der Gemeinderat Nägel mit Köpfen und kam der Empfehlung des Kämmerers nach. Der Beschluss

fiel zwar einstimmig, allerdings gab es eine Diskussion über die Höhe der Steigerung.Karl Kuhn regte an,

die Gewerbesteuer gleich auf 380 Prozent zu erhöhen. Das Gewerbe könne dies verrechnen und

ausgleichen,zudem habe die Gemeinde mehr davon, so seine Begründung. Durchsetzen konnte

sich Kuhn damit aber nicht. Gerade Bürgermeister Klaus Kostalek sprach sich lieber für eine

moderate Erhöhung aus. Die 380er-Marke bezeichnete er als „moralische Frage“ „Das wäre schon

ein gewaltiger Sprung. “ Bettina Streicher und Hubert Wagner sahen zwar generell auch die finanzielle

Notwendigkeit, warnten aber davor, die Steuer alle zwei Jahre zu erhöhen. Am Ende votierte das

Gremium geschlossen für eine Steigerung des Steuersatzes auf 340 Prozent.

 

Quelle: Penzberger Merkur (ANDREAS BAAR)