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     +++  08.11.2017 Bank spricht über Filialschließung  +++     
     +++  07.11.2017 Gewerbe hat Vorrang im Gewerbegebiet  +++     
     +++  04.11.2017 Slowake war Serbe  +++     
     +++  04.11.2017 Endspurt fürs neue Sportgelände  +++     
     +++  25.10.2017 Leise Töne, kräftige Stimmen  +++     
     +++  13.10.2017 „Die Bank verrät ihre Wurzeln“  +++     
     +++  30.09.2017 Verlängerung: Ja zu weiteren Kiesabbau  +++     
     +++  30.08.2017 Zuwachs fürs Gewerbegebiet  +++     
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     +++  07.08.2017 Startschuss für Radweg gefallen  +++     
     +++  04.08.2017 Statistiker und „Stücklschreiber“  +++     
     +++  20.07.2017 4. ANTDORFER SOMMERLAUF  +++     
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Dorferneuerung in Antdorf

Antdorf, den 10.07.2017

Die Bagger sind angerollt

 

 

 

 

 
Das derzeit größte Bauprojekt der Gemeinde Antdorf ist angelaufen: Am Sportgelände sind
die Bagger angerollt. Dort entsteht ein neues Freizeitareal für Jung und Alt
Antdorf – Das Areal am Sportgelände lässt die Gemeinde Antdorf im Rahmen der
Dorferneuerung großflächig umgestalten. Unter Federführung des Uffinger
Landschaftsarchitekten Stefan Goller hat sich die Kommune einiges vorgenommen. Es
entsteht ein umfangreiches Freizeitangebot – vor allem für die Jugend mit Kinderspielplatz,
Abenteuerspielplatzund Bike-Park. Zudem wird der zweite Tennisplatz gebaut und durch
einen Allwetterplatz ersetzt, außerdem werden weitere Parkplätze am Stockschützenplatz
gebaut. Der Ausbau des Areals ist ein erklärtes Lieblingsprojekt von Bürgermeister Klaus
Kostalek, er möchte damit Antdorf für die Zukunft gerade für Familien mit Kindern
interessant machen.


Der Gemeinderat hatte die Arbeiten im Mai ohne Gegenstimme an eine Grainauer Baufirma
vergeben. Kosten: rund 650 000 Euro. In der jüngsten Sitzung wurden einstimmig zwei
weitere Angebote angenommen: Die Garten- und Landschaftsarbeiten übernimmt für rund 44
000 Euro eine oberfränkische Firma, den Holzbau wie Bänke und Auflagen erledigt ein
Großweiler Unternehmen für rund 19 000 Euro.


Die Erdarbeiten und der Tiefbau sind bereits abgeschlossen, Wasser- und
Regenwasserleitungen verlegt. sagt Bürgermeister Klaus Kostalek auf Anfrage der
Heimatzeitung. Auch die Pflasterung ist teilweise erfolgt. Derzeit laufen die Arbeiten an den
Einfassungen für die Straße. Mitte August sollen die Spielgeräte aufgestellt werden. Die
große Kletterwand aus Steinquadern steht schon auf dem Hanggrundstück zwischen dem
Schützen- und Trachtenheim sowie dem Fußweg zur Pfarrkirche hinauf. Anfang September
ist dann laut Kostalek der neue Mehrzweckplatz an der Reihe. Zum Schluss wird der Bike-
Park errichtet, das Erdreich wurde dafür bereits abgeschoben. Der Rathauschef ist zufrieden:
„Wir sind im Zeitplan.“ Mitte Oktober will Kostalek Antdorfs neue Attraktion fertig haben.


Von den bislang geschätzten Kosten von rund 650 000 Euro muss die Gemeinde allerdings
nicht alles tragen. Bei den 92 000 Euro allein für den Abenteuerspielplatz schießt laut
Kostalek die Dorferneuerung 50 Prozent dazu. Und dann ist da noch der ELER-Topf, ein
europäisches Förderprogramm für die Entwicklung des ländlichen Raumes: Daraus fließen
weitere 268 000 Euro nach Antdorf. Ob es später noch eine Streuobstwiese und einen
Streichelzoo gibt, ist derzeit allerdings unklar. Beide Projekte stehen zumindest beim
Bürgermeister noch auf der Wunschliste ganz oben.

 

 

Quelle: Baar, Andreas