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Stadel brannte: Es war wieder Brandstiftung

Antdorf, den 24.10.2017

 

 

 

 

Nahe Antdorf brannte am Samstagabend ein Feldstadel lichterloh.

Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Es ist bereits der dritte Fall bei Antdorf innerhalb von vier Jahren.

Die Kripo prüft nun, ob ein Zusammenhang besteht.

 

 

Nur noch ein rußgeschwärztes Gerippe ist von dem Feldstadel übrig geblieben.

Das Gras drumherum ist leicht angesengt. Im Stadel stehen ein verkohlter Anhänger

und ein Zementmischer. Zerstört wurden auch kleinere Arbeitsgeräte und Baustoffe,

die dort gelagert waren. Als die Feuerwehren aus Antdorf und Iffeldorf am Samstagabend

mit rund 50 Einsatzkräften anrückten, stand der Stadel schon im Vollbrand. Es sei nichts

zu retten gewesen, so der Antdorfer Kommandant Franz Thanner. Der Stadel steht an einem
Feldweg etwa 50 Meter von der Staatsstraße Antdorf-Iffeldorf entfernt, in Sichtweite zu den

beiden Dörfern. Bei dem Feuer entstand laut Polizeipräsidium ein Sachschaden in Höhe

von zirka 50 000 Euro. Verletzt wurde niemand. Die Weilheimer Kriminalpolizei, die den

Brandort am Samstagabend bis spät in die Nacht untersuchte, geht von Brandstiftung aus.

Die Ermittler konnten die Tatzeit auf den Zeitraum zwischen 19 und 20.20 Uhr eingrenzen.

Sie hoffen nun darauf, dass Verkehrsteilnehmer, die die nahe Staatsstraße passierten,
verdächtige Fahrzeuge oder Personen beobachtet haben und dazu Angaben machen
können. Überprüfen werden die Brandfahnder der Kripo auch, ob es einen Zusammen-

hang mit zwei früheren Fällen gab, in denen die Polizei ebenfalls von Brandstiftung ausgeht.

Im September 2013 ging – ebenfalls nahe der Straße Antdorf-Iffeldorf – ein Stadel in Flammen auf.

Schon eineinhalb Monate zuvor hatte ein Unbekannter versucht, ihn anzuzünden. Die nächste

Brandstiftung ereignete sich im Dezember 2015. Damals brannte ein Stadel zwischen Antdorf

und Penzberg nahe der A95 nieder. Die beiden Fälle sind laut Polizeipräsidium bis heute ungeklärt.

 

Hinweise:
Die Kripo bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 0881/6400.

 

 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Stadel brannte: Es war wieder Brandstiftung