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     +++  15.11.2017 Antdorfer Kunstspaziergang  +++     
     +++  08.11.2017 Bank spricht über Filialschließung  +++     
     +++  07.11.2017 Gewerbe hat Vorrang im Gewerbegebiet  +++     
     +++  04.11.2017 Slowake war Serbe  +++     
     +++  04.11.2017 Endspurt fürs neue Sportgelände  +++     
     +++  25.10.2017 Leise Töne, kräftige Stimmen  +++     
     +++  13.10.2017 „Die Bank verrät ihre Wurzeln“  +++     
     +++  30.09.2017 Verlängerung: Ja zu weiteren Kiesabbau  +++     
     +++  30.08.2017 Zuwachs fürs Gewerbegebiet  +++     
     +++  26.08.2017 HAUSHALT ANTDORF 2016  +++     
     +++  24.08.2017 Polizei nimmt ein Mietbetrüger fest  +++     
     +++  14.08.2017 Grünes Licht für neuen Stall  +++     
     +++  09.08.2017 Maximalgröße für Wohnungen  +++     
     +++  07.08.2017 Startschuss für Radweg gefallen  +++     
     +++  04.08.2017 Statistiker und „Stücklschreiber“  +++     
     +++  20.07.2017 4. ANTDORFER SOMMERLAUF  +++     
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Endspurt fürs neue Sportgelände

Antdorf, den 04.11.2017
 
 
 
 
 
Eines der größten Projekte in der Antdorfer Dorferneuerung biegt
auf die Zielgerade ein: Der Umbau des Sportgeländes ist fast fertig.
Herzstück ist der Spielplatz. Mitte November soll alles fertig sein.
Die Gemeinde investiert um die 700 000 Euro in das Vorhaben.
 
VON ANDREAS BAAR (Penzberger Merkur)

 

 

In Penzberg wird derzeit eifrig über die Aufhübschung der städtischen Spielplätze

diskutiert, inklusive Besichtigungstour des Bauausschusses in umliegende

Gemeinden (wir berichteten). Anschauungsunterricht können Stadtpolitiker und

Verwaltung in Antdorf nehmen: Dort ist der neue Abenteuerspielplatz und sogar

einer steinernen Kletterwand samt benachbarter Bike-Strecke fast fertig. Es ist ein

erklärtes Lieblingsprojekt von Bürgermeister Klaus Kostalek. Antdorfs Rathauschef

hatte sich dafür stark gemacht, um der jungen Generation ein umfangreiches

Freizeitangebot vor der Haustür zu bieten. Für ihn ist es auch eine Sicherung der

künftigen Entwicklung des kleinen Dorfes. So würden gerade junge Familien am Ort

gehalten, argumentierte er stets. Der Gemeinderat zog mit. Auch das Amt für

ländliche Entwicklung spielte mit, denn das ehrgeizige Bauprojekt läuft zum Teil über

die Dorferneuerung. Das ist gut so, denn das Vorhaben ist nicht billig. Die Kosten

wurden auf rund 650 000 Euro geschätzt, was aber nicht ganz zu halten sein wird.

Anfangs war man von um die 592 000 Euro ausgegangen. Die Mehrkosten fallen

laut Bürgermeister fast komplett in den mit 92 000 Euro angesetzten eigentlichen

Abenteuerspielplatz, dort schieße die Dorferneuerung allerdings 50 Prozent der

Kosten dazu. Der größte Batzen aber kommt aus dem ELER-Topf: Aus dem

europäischen Förderprogramm für die Entwicklung des ländlichen Raumes sprudeln

immerhin 268 000 Euro. Kurz vor Silvester 2016 hatte das Münchener Land-

wirtschaftsministerium dafür grünes Licht gegeben. Unter Federführung des Uffinger

Landschaftsplaners Stefan Goller entstand ein regelrechtes Sportzentrum. Auf

einem Hanggrundstück neben dem Schützen- und Trachtenheim findet sich der

Spielplatz und gegenüber den Stockschützenbahnen ein Bike-Park. Zudem wurde

das Umfeld neben dem Fußballplatz kräftig umgebaut: Der zweite Tennisplatz wird

durch einen Allwetter- und Mehrzweckplatz ersetzt und es entstehen neue Parkplätze.

Im Mai hatte der Gemeinderat einstimmig die Arbeiten für rund 650 000 Euro an eine

Grainauer Firma vergeben, die Garten- und Landschaftsarbeiten übernahm für rund

44 000 Euro eine oberfränkische Firma, den Holzbau wie Bänke und Auflagen erledigte

ein Großweiler Unternehmen für rund 19 000 Euro. Kurz danach fiel schon der Start-

schuss. Die Arbeiten liefen gut voran. Derzeit wird die Begrünung gemacht, auch am

Bike-Park sind Bagger im Einsatz. Die Spielgeräte stehen bereits. Bürgermeister

Klaus Kostalek geht davon aus, dass Mitte November die Anlage fertig ist. Endlich,

denn: „Die Kinder sind kaum noch zurückzuhalten“, schmunzelt der Rathauschef.

Unklar ist allerdings noch, was das Projekt die Gemeinde am Ende kostet. „Wir

bewegen uns im Rahmen des Kalkulierten“, sagt Kostalek. Mit der Einweihungsfeier

der neuen Antdorfer Attraktion will das Dorfoberhaupt allerdings warten. Erst im

kommenden Frühjahr, wenn das Wetter angenehmer ist, will er das Sportgelände

mit einer Feier offiziell einweihen. Nur eine Sache fehlt noch: Kostalek träumt weiter

von einem Streichelzoo und einer Streuobstwiese. Aber man wolle ja nicht alles auf

ein mal umsetzen, hatte er immer wieder betont. Das letzte große Projekt der Antdorfer

Dorferneuerung war die im Juni 2015 abgeschlossene Umgestaltung der Ortsmitte mit der
Dorfstraße und dem Kirchplatz. Rund 1,2 Millionen Euro kostete dies, 40 Prozent der

Kosten trug die Gemeinde, der Rest wurde gefördert. Für weitere 350 000 Euro wurde

das alte Schulhaus saniert, die Hälfte zahlte die Kommune.