Landratsamt

Landratsamt Weilheim-Schongau

 

 

 

Verwaltungsgemeinschaft Habach

 

 

 

Tourismus

 

Tourismusverband Pfaffenwinkel

 

 

 

ASV Antdorf e.V.

ASV Antdorf e.V.

 

 

 

 

 

 
     +++  09.05.2018 Dorfladen für Antdorf in Planung  +++     
     +++  04.05.2018 Volltrunkene Frau kaum zu bändigen  +++     
     +++  30.04.2018 Antdorf im Mai  +++     
     +++  25.04.2018 Trinkwasser  +++     
     +++  16.04.2018 117 000 Euro Zuschuss für Straßenbau  +++     
     +++  09.02.2018 6000 Euro Schaden bei Zusammenstoß  +++     
     +++  29.01.2018 Ja zu Milchviehstall  +++     
     +++  20.01.2018 Unfallflucht: Zwei Spiegelstreifer  +++     
     +++  20.01.2018 Schwerverletzte: Ermittlung läuft  +++     
     +++  18.01.2018 915 Jahre bei den Antdorfer Schützen  +++     
     +++  18.01.2018 Trachtenball mit Krimi-Einlage  +++     
     +++  17.01.2018 Schwerverletzte auf Straße gefunden  +++     
     +++  15.01.2018 Ersatz für abgebrannten Stadel  +++     
     +++  07.11.2017 Gewerbe hat Vorrang im Gewerbegebiet  +++     
     +++  11.07.2017 Das Ferienprogramm 2017 ist da  +++     
Link verschicken   Drucken
 

Dorfladen für Antdorf in Planung

09.05.2018

Dorfladen für Antdorf in Planung

 

In Antdorf gibt es jetzt auch eine Nachbarschaftshilfe. Der nötige Verein ist gegründet. Er unterstützt ältere Menschen und hilfsbedürftige Personen im Ort. Der Bürgermeister denkt für das soziale Dorfleben aber schon weiter.

 

 

 

 

Die Idee dazu hatten einige engagierte Bürgern: Sie wollten eine Nachbarschaftshilfe (NBH) in Antdorf etablieren. Das Projekt fiel beim Bürgermeister auf fruchtbaren Boden, Klaus Kostalek unterstützte das Vorhaben seit geraumer Zeit. Bei der Gründungsversammlung im „Petermichl“ wurde nun der Verein von 37 Anwesenden aus der Taufe gehoben. Außerdem wählten die Mitglieder eine Führungsriege: Erste Vorsitzende der Antdorfer NBH ist Brigitte Piechula, ihre Stellvertreterin ist Sandra Albrecht.

Für den Rathauschef ist die Gründung ein wichtiger Schritt. „Der demografische Wandel schreitet voran“, sagt Kostalek über die Zunahme der älteren Mitbürger. „Die Zeit ist reif dafür“, betont er – und verweist auf gute Beispiele in der Umgebung. Nachbarschaftshilfen sind erfolgreich in Iffeldorf und Sindelsdorf tätig, in Penzberg ökumenisch über die beiden großen Kirchen.

 

Die unbürokratische Hilfe von Nachbarn für Nachbarn in Antdorf soll sich über ein durchaus weites Feld erstrecken. Laut Kostalek sind Unterstützungen beim Einkaufen und im Haushalt angedacht, außerdem bei Behördengängen und Arztbesuchen. Aber auch die Betreuung von Haustieren und Wohnungen käme in Frage. Und „kleinere Hilfsarbeiten“, wie das Dorfoberhaupt aufzählt. Organisiert werden die Einsätze vorerst über die Gemeinde. Bevor tatkräftig geholfen wird, stehen beim Verein jedoch erst mal Formalien an – darunter eine notarielle Beglaubigung, die Eintragung als gemeinnützige Einrichtung sowie die Klärung von Versicherungsfragen. In circa zwei Monaten kann die NBH dann aktiv in Kraft treten, schätzt Kostalek.

 

Für den Bürgermeister ist mit dem Verein aber nicht Schluss. Dieser sei ein erster Schritt auf dem Weg, „Antdorf für ältere Menschen lebenswert zu machen“, bekräftigt Kostalek. Als Nächstes auf seiner Agenda steht ein Dorfladen. Diesen möchte der Rathauschef im denkmalgeschützten Huppenberger-Haus am Schleierweg einrichten. Das Anwesen hatte die Gemeinde 2017 erworben. In etwa vier Wochen beginnt der Denkmalschutz laut Kostalek mit seiner Bestandsaufnahme. „Ich schätze, dass wir dieses Jahr noch die Ausschreibungen hinbekommen werden“, hofft Kostalek. Auch Fördergelder müssen beantragt werden. Wenn alles gut läuft, könne die Kommune vielleicht im kommenden Jahr mit dem Umbau des einstigen Bauernhofs beginnen.

 

 

 

 

Unklar ist allerdings noch, wie ein solcher Dorfladen mit Café geführt wird – ob als Verein oder in einer anderen Gesellschaftsform. Für Kostalek ist jedoch ein Geschäft überhaupt wichtig für den Ort: „Damit die Nahversorgung gesichert ist.“ Der Laden solle auch ein sozialer Treffpunkt sein. Noch mehr ein Gedankenspiel ist dagegen Kostaleks Vision eines Seniorenheims in Antdorf.

 

Ein durchaus geeignetes Grundstück dafür hat er bereits am Schleierweg im Auge, praktischerweise gehört es der Gemeinde. Der Bürgermeister stellt sich anfangs eine Art betreutes Wohnen vor, später vielleicht auch stationäre Pflege. Eines weiß Kostalek schon jetzt: „Der Bedarf ist da.“

Zu erreichen

 

ist die Nachbarschaftshilfe über die Gemeinde Antdorf (Telefon 08856/91990, Montag und Mittwoch von 17 bis 19 Uhr sowie Freitag von 9 bis 10 Uhr).

 

Quelle: Penzberger Merkur