Trachtenverein "Waxnstoana" Antdorf

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Rieden 4
82387 Antdorf

Telefon (0176) 21673206

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Homepage: www.waxnstoana-antdorf.de

1. Vorstand

Andreas Huber

Rieden 4

82387 Antdorf

0176/21673206

 

Facebook: https://www.facebook.com/waxnstoanaantdorf/

 

Ansprechpartner Trachtenheim

Andreas Hechenrieder

Im Seefeld 33

82387 Antdorf

08856 8030871

 

Ansprechpartner Toilettenwagen

Erich Bayer

Im Seefeld 46

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08856 800196


Aktuelle Meldungen

„Waxnstoana“ feiern mit großem Festzug

(03.06.2019)

Mit einem großen Festzug durch den Ort feierte der Antdorfer Trachtenverein „D´ Waxnstoana“ am Sonntag sein 100-jähriges Bestehen. Beim Festgottesdienst am Vormittag wurde außerdem seine neue Vereinsfahne geweiht.

 

Punkt 14 Uhr kam das Signal: ein einziger Böllerschuss, der den zahlreichen Zaungästen am Straßenrand anzeigte, dass er nun los gehen würde, der große Festzug, mit dem der Antdorfer Trachtenverein „D‘Waxnstoana“ sein 100- jähriges Bestehen feierte. Wenige Tage, nachdem die Antdorfer mit anderen Trachtenvereinen den Plattler-Weltrekord aufgestellt hatten. „Pack ma‘s“, rief ein Feuerwehrler, der für die Sperrung der Straße zuständig war. Und zum Rhythmus der Trommeln des Antdorfer Trommlerzugs setzten sich die Ersten im Tross in Bewegung.

 

Über 2600 Anmeldungen für den Festzug waren bei Trachtenvorstand Andreas Huber in den vergangenen Wochen eingegangen. Alle Loisachgau-Vereine hatten Mitglieder geschickt. Dazu marschierten Angehörige anderer befreundeter Trachtenvereine mit, außerdem viele Vereine aus dem Ort; etwa der Obst- und Gartenbauverein sowie die Schützen.

Angeführt wurden sie alle am Sonntagnachmittag von dem jungen Antdorfer Benedikt, der als Taferlbua stolz das Schild seines Vereins vorantrug. Gleich dahinter: Die Antdorfer Trommler, gefolgt von zwei langen Reihen Antdorfer Trachtler: rechts die Buam und Mannsbilder, links, die Madln und Frauen.

 

Aufgereiht wie Perlen an einer Kette und sauber anzuschauen folgten all die anderen Trachtler und Musikanten: aus Seeshaupt und Penzberg, aus Hohenpeißenberg, Uffing oder Bichl. Fast alle waren sie wohlbehütet, denn die Sonne brannte heiß herab an diesem Jubiläumstag. Gut, wer da wie Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Bürgermeister Klaus Kostalek in der Kutsche sitzend am Festzug teilnehmen durfte.

 

Der Festzug zog sich vom Festzelt über die Hauptstraße hinauf zum Sportplatz und zurück zum Zelt. Wer ihm folgte, der konnte in nahezu jedem Vorgarten eine Fahne sehen, die anlässlich des Ehrentages gehisst worden war. Außerdem steckten an allen Zäunen blau-weiße Fähnchen und kleine Blumengebinde.

 

„Es ist ja schon was Besonderes, wenn so etwas bei uns in Antdorf gefeiert wird“, sagte eine Festbesucherin. Nahezu das ganze Dorf sei da auf den Beinen. Was nicht ganz stimmte. Denn so manche, die – meist in Tracht gekleidet – den Festzug verfolgten, hatten sich Klappstühle mitgebracht oder hockten sich kurzerhand auf den Gehsteig, um den schier endlosen Zug an sich vorbeiziehen zu sehen. Insgesamt waren es 35 Trachten- und Musikgruppen, dazu die Ortsvereine, die mitmarschierten und zwischendrin Pferdekutschen und Reiter.

 

Dem stattlichen Festzug durch Antdorf war am Sonntagvormittag ein nicht weniger festlicher Gottesdienst unter freiem Himmel vorangegangen war. Der örtliche Sportplatz war voller Menschen. Dabei wurde die neue Vereinsfahne des Antdorfer Trachtenvereins, auf die die „Waxnstoana“ besonders stolz sind, von Pfarrer Peter Seidel ebenso geweiht wie die neuen Fahnenbänder.

 

Quelle: Penzberger Merkur

1312 Plattler: Weltrekord in Antdorf

(31.05.2019)

Der Weltrekord im Schuhplatteln ist wieder in bayerischen Händen. 1312 Trachtler aus ganz Bayern plattelten am Donnerstag in Antdorf zur Ambosspolka – fünf Minuten lang und synchron. Als die Schiedsrichterin, eine Hamburgerin vom Guinness-Buch der Rekorde, etwas später das Urteil sprach, brandete Jubel auf.

 

Die bayerischen Trachtler haben ihren österreichischen Nachbarn den Plattler-Weltrekord abgejagt. Die Österreicher hielten ihn mit immerhin 1296 Plattlern – bis Donnerstag genau um 14.35 Uhr. Dann gab Schiedsrichterin Lena Kuhlmann vom Guinness-Buch der Rekorde das Ergebnis bekannt: 1312 Plattler hatten unter den Augen von 30 Schiedsrichter-Assistentinnen synchron fünf Minuten lang geplattelt, also entsprechend den Regularien; nur eine Person musste aus der Teilnehmerzahl abgezogen werden. „Sie können sich jetzt offiziell Weltrekordhalter nennen“, rief Lena Kuhlmann. Dann brandete Jubel auf, auch unter den tausenden Zuschauern, die die abgesperrte Antdorfer Hauptstraße säumten. Was auch immer wieder zu hören war: „Petrus ist ein Trachtler.“ Denn nach regenreichen und kalten Tagen herrschte am Donnerstag strahlender Sonnenschein.

Zu verdanken ist das Ereignis dem Antdorfer Trachtenverein „D’Waxnstoana“. Er hatte im Rahmen seines 100-jährigen Gründungsjubiläums – es wird momentan mit einer Festwoche gefeiert – die Idee geboren, den Weltrekord heim nach Bayern zu holen. Viele Monate lang wurde das Ereignis von den „Waxnstoana“, allen voran Vorsitzender Andreas Huber, vorbereitet. „Wir schaffen es“, hatte er zuvor gesagt. Aber auch: „Ich bin nervös wia’d Sau.“

 

Aus allen bayerischen Gauverbänden waren Trachtler nach Antdorf gekommen, erzählte Loisachgau-Vorsitzender Josef Ponholzer („eine bärige Aktion“). Natürlich auch aus der näheren Umgebung. „Das ist eine einmalige Geschichte“, freute sich Klaus Reile von den „Loisachtalern Maxkron“, die mit 23 Trachtlern antraten. „Eine fantastische Idee“, pflichtete ihm Rico Prillnitz bei. Und: „Freilich schaffen wir das.“ Veronika Wandinger begleitete ihren Mann, der mitplattelte. „Der Weltrekord muss heim nach Bayern“, sagte sie. Da war es natürlich schon eine Ehre, dabei zu sein. „Alles, was stehen kann, plattelt heute“, sagte der Sindelsdorfer Markus Gastager, der selbst „zwengs der Gaudi“ gekommen war. Und tatsächlich: Mitmachen durften alle Burschen ohne Altersbeschränkung, also auch Kinder – Hauptsache, es wurde korrekt geplattelt.

 

Kurz nach 13 Uhr wurde es spannend. Die Zuschauer zogen sich hinter die Straßenabsperrung zurück. Dann kamen die über 1300 Plattler, alle in Lederhosen und weißem Hemd, um sich auf den rund 400 Metern aufzustellen. Allein das war schon eine logistische Glanzleistung. Sie hatten sich zuvor registrieren lassen und erhielten ein Armband mit Code, der beim Betreten des abgesperrten Bereichs eingescannt wurde. Dann wurden sie in Pulks von 50 Burschen auf die Straßenabschnitte verteilt, jeweils in Fünferreihen, damit alle Platz hatten. Gegen 14 Uhr, nach einem Testlauf zum Warmplatteln, ging es los – fünf Minuten lang Platteln zur Ambosspolka. Danach dauerte es noch einmal 20 Minuten, in denen sich die Schiedsrichterinnen zurückzogen, bis das Urteil stand.

Einen besonderen Eindruck hatten die vielen Trachtler auch auf Lena Kuhlmann gemacht. „Es war unwahrscheinlich schön anzusehen“, sagte die 33-jährige Oberschiedsrichterin aus Hamburg, die sich zuvor die Plattel-Regeln angeeignet hatte und von 30 bayerischen Assistentinnen unterstützt wurde. Vor Freude beinahe die Worte fehlte am Ende dem „Waxnstoana“-Vorstand Andreas Huber. „Es war brutal“, sagte er auf der Bühne. „Dankeschön an alle, die mitgemacht haben.“

Fernsehen

 

Das Bayerische Fernsehen zeigt einen Beitrag zum Rekord am Sonntag, 2. Juni, ab 17.45 Uhr in der Reihe „Schwaben & Altbayern“. Bilder vom Weltrekord in Antdorf gibt es unter „www.merkur.de“.

 

Quelle: Penzberger Merkur

„Waxnstoana“ fiebern 100-Jährigem entgegen

(09.04.2018)

Kürzer als gewohnt war die letzte Amtsperiode beim Antdorfer Trachtenverein Waxnstoana. Andreas Huber war Ende November 2016 zum Vorsitzenden gewählt worden, nachdem damals Wolfgang Lindner

 

– er starb kurz darauf – wegen gesundheitlicher Probleme nicht mehr kandidiert hatte. Kurz war die Amtszeit, weil der Verein entschieden hatte, die Mitgliederversammlung ins Frühjahr zu verlegen.

 

Nahezu die komplette Vorstandschaft stellte sich zur Wiederwahl. Nur Matthias Lindner, Maria Hechenrieder und Georg Blockinger kandidierten nicht mehr. Einstimmig gewählt wurden Andreas Huber als Vorsitzender und Jugendleiter, Andreas Hechenrieder als zweiter Vorsitzender, Josef Ottl als Kassier, und Anastasia Frey als dessen Stellvertreterin sowie Marianne Böhm als Schriftführerin und Andreas Albrecht als deren Vize und als Pressewart. Weitere Ämter: Maria Promberger (2. Jugendleiterin), Matthias Lindner (3. Jugendleiter), Josef Ponholzer jun. (1. Vorplattler), Dominikus Müller (2. Vorplattler), Maria Haberle (Dirndl-Vertreterin), Angelika Miller (Trachtenwartin), Erich Bayer und Anton Daser (Revisoren), Martin Huber (1. Fähnrich), Sebastian Huber (2. Fähnrich), Andreas Albrecht, Anton Daser, Martin Schweiger jun., Ulrich Hechenrieder (alle Fahnenbegleiter) und Hans Zwerger (Zeitungswart).

Josef Ponholzer, Vorstand des Loisachgaus, berichtete von den Vorbereitungen auf das 100-jährige Jubiläum des Trachtenverbands im nächsten Jahr. Gestartet wird am Sonntag, 23. September, mit dem Wiesn-Festzug, an dem der Loisachgau mit 300 Personen teilnehmen wird. Dabei sein werden die Musikkapelle und der Trommlerzug Benediktbeuern. Zu diesem Termin wird auch die Gauchronik fertiggestellt sein.

Zugleich feiern 2019 die „Waxnstoana“ das 100-Jährige. „Das Programm steht und der Entwurf für die neue Fahne ist fertig“, freute sich Andreas Huber. Die Kosten der Fahne werden sich auf etwa 12 000 Euro belaufen. Die Kasse habe ein solides Polster, Spenden seien aber hoch willkommen. Sechs Vereine werden sich an der Festwoche beteiligen. Bürgermeister Klaus Kostalek übernimmt die Schirmherrschaft.

Quelle: Penzberger Merkur (stb)

 

Foto zur Meldung: „Waxnstoana“ fiebern 100-Jährigem entgegen
Foto: „Waxnstoana“ fiebern 100-Jährigem entgegen