Landratsamt

Landratsamt Weilheim-Schongau

 

 

 

Verwaltungsgemeinschaft Habach

 

 

 

Tourismus

 

Tourismusverband Pfaffenwinkel

 

 

 

ASV Antdorf e.V.

ASV Antdorf e.V.

 

 

 

 

 

 
     +++  08.11.2017 Bank spricht über Filialschließung  +++     
     +++  07.11.2017 Gewerbe hat Vorrang im Gewerbegebiet  +++     
     +++  04.11.2017 Slowake war Serbe  +++     
     +++  04.11.2017 Endspurt fürs neue Sportgelände  +++     
     +++  25.10.2017 Leise Töne, kräftige Stimmen  +++     
     +++  13.10.2017 „Die Bank verrät ihre Wurzeln“  +++     
     +++  30.09.2017 Verlängerung: Ja zu weiteren Kiesabbau  +++     
     +++  30.08.2017 Zuwachs fürs Gewerbegebiet  +++     
     +++  26.08.2017 HAUSHALT ANTDORF 2016  +++     
     +++  24.08.2017 Polizei nimmt ein Mietbetrüger fest  +++     
     +++  14.08.2017 Grünes Licht für neuen Stall  +++     
     +++  09.08.2017 Maximalgröße für Wohnungen  +++     
     +++  07.08.2017 Startschuss für Radweg gefallen  +++     
     +++  04.08.2017 Statistiker und „Stücklschreiber“  +++     
     +++  20.07.2017 4. ANTDORFER SOMMERLAUF  +++     
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Gemeinde Antdorf

Vorschaubild

Nachfolgend finden Sie hier einen Überblick zum Ort, mit den wichtigsten Daten zu Land und Leuten sowie Vereins- als auch komnualpolitische Gegebenheiten. Zur Gemeinde Antdorf gehören 11 Ortsteile bzw. Weiler.


Dies sind Breunetsried, Frauenrain, Rieden, Obersiffelhofen, Schwarzenbach, Dürnberg, Weidwies, Untersiffelhofen Gröben, Neuried, Schillersberg und Wasla. Antdorf liegt 633 m ü.M. Antdorf gehört zum Landkreis Weilheim-Schongau und liegt im Regierungsbezirk Oberbayern in der Region Oberland. Die Gemeinde hat 1120 Einwohner und eine Fläche von 2236 ha. Davon ca. 2100 ha für Landwirtschaft, Wald und Gewässer, der restliche Teil sind Siedlungs- und Verkehrsflächen.

 

Das rege Vereinsleben sorgt für keine Langeweile. Als Vereine sind hervorzuheben, Trachtenverein, Schützenverein, Sportverein, Veteranenverein, Eisstockclub, Feuerwehr, Gartenbauverein, Brauchtumsverein und Trommlerzug, Musikkapelle, Burschenverein, Fingerhakler, Mütterverein und mehrere Zusammenschlüsse kleinerer Gruppen.

 

Die Gemeinde Antdorf bildet zusammen mit den Dörfern Obersöchering, Habach und Sindelsdorf seit 1978 eine Verwaltungsgemeinschaft, mit deren Sitz in Habach.

Schleierweg 3
82387 Antdorf

Telefon (08856) 91999
Telefax (08856) 2001

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.antdorf.de

Öffnungszeiten:
Montag und Mittwoch von 17.00 – 19.00 Uhr
Freitag von 09.00 – 10.00 Uhr

1. Bürgermeister: Klaus Kostalek
2. Bürgermeister: Franz Thanner
3. Bürgermeister: Peter Haberle jun.


Veranstaltungen


Aktuelle Meldungen

Bank spricht über Filialschließung

(08.11.2017)

Auf Initiative der Antdorfer Seniorengruppe wird die VR Bank

Starnberg-Herrsching-Landsberg am Freitag, 10. November,

im Antdorfer Trachtenheim über die geplante Schließung ihrer

örtlichen Filiale informieren. Die Seniorengruppe lädt dazu
alle Interessenten ein. Beginn ist um 14 Uhr. Die Vertreter
der Genossenschaftsbank wollen eigenen Angaben nach

über ihren Kunden- und Bargeldservice sprechen. Wie

berichtet, hatte die Bank im vergangenen Oktober die
Schließung ihrer Filialen in Antdorf und Habach zum
Jahresende angekündigt.

 

Quelle: Penzberger Merkur (wos)

Gewerbe hat Vorrang im Gewerbegebiet

(07.11.2017)

Die Gemeinde Antdorf hat die baulichen Rahmenbedingungen für ihr

neues Gewerbegebiet „Am Steinbachweg“ nachgebessert. Der Gemeinderat

beschloss die entsprechende Satzung. Vorangegangen war eine Änderung

des Bebauungsplans samt öffentlicher Auslegung und Berücksichtigung von

Stellungnahmen von Fachbehörden und Öffentlichkeit. Zu der Änderung hatte

sich der Rat aus mehreren Gründen entschlossen. Vor allem war nach der

Fertigstellung des 4,2 Hektar großen Gewerbegebiets im Juni 2016 mit den

ersten Bauanträgen klar geworden, dass man bei den Betriebswohnungen eine

ungewünschte baurechtliche Lücke gelassen hatte. Derartige Wohneinheiten

waren in Ausnahmefällen möglich, eine Größenbegrenzung war allerdings nicht

festgeschrieben. Im Rat wuchs die Sorge, dass es zu Auswüchsen kommen

könnte. Nun gibt es eine klare Linie: Betriebswohnungen sind zulässig, wenn

ihre Bruttofläche nicht 40 Prozent des Gewerbebereichs überschreitet. Zudem

dürfen sie nicht größer als 150 Quadratmeter sein. Die Gemeinde beharrte im

Planverfahren gegenüber dem Weilheimer Landratsamt auf ihrem Standpunkt:

Betriebswohnungen sollen mit der neuen Regelung in dem Areal weiter möglich

sein. Man wolle mit stringenten Vorgaben keine Firmen abschrecken, betonte

Bürgermeister Klaus Kostalek nochmals. Auch gehe es um die Sicherheit in

dem Gebiet: Wenn dort Inhaber oder Mitarbeiter gleich neben ihrem Betrieb

wohnen, sei dies von Vorteil. Mit der Regelung, ist der Rathauschef überzeugt,

bleibt der Charakter des Gewerbegebiets gewahrt – denn die Betriebe und ihre

Abläufe hätten, gerade beim Lärmschutz, immer Vorrang vor einer Wohnnutzung.

Die Gemeinde hofft, Konflikten so einen Riegel vorschieben zu können. Mit der

Bebauungsplan-Änderung kommt zudem die Kommune, wie geplant, den

Betreibern des angrenzenden Sonderlandeplatzes für Ultraleichflugzeuge

entgegen. Der Gemeinderat hatte sich im März dazu entschlossen, einen Teil

der Sonderfläche in das Gewerbegebiet aufzunehmen um mit dem baurechtlichen

Kniff den Bau eines Geschäftshauses mit Wohn- und Seminarräumen zu ermöglichen.

Das Problem der Gemeinde war nämlich: Sollte der Flugbetrieb eingestellt werden,

müsste das Haus eigentlich wieder entfernt werden. Als Lösung wird ein Teil des

Grundstücks einfach dem Gewerbegebiet zugeschlagen, der Nutzer nachträglich

entsprechend an den Erschließungskosten beteiligt. Der Vorteil: Sollte der Flugbetrieb

in der Zukunft eingestellt werden, müsste das Gebäude trotz fehlender Sondernutzung

nicht zurückgebaut werden. Landebahn und Hangar bleiben bei der neuen Regelung

allerdings außen vor. In der jüngsten Sitzung lag der Bauantrag für das Gebäude auf

dem Tisch. Der Gemeinderat nahm es zur Kenntnis. Ein Beschluss war nicht nötig:

Weil es dem Bebauungsplan entspricht, läuft das Vorhaben laut Bürgermeister im

Freistellungsverfahren.

 

Quelle: Penzberger Merkur (andreas baar)

Slowake war Serbe

(04.11.2017)

Polizeibericht

 

Einer Streife der Weilheimer Verkehrspolizei ging am Dienstag ein Serbe mit gefälschten

Papieren ins Netz. Wie die Polizeiinspektion Fahndung mitteilte, fielen den Kollegen am

Reformationstag gegen Mittag im Dorf drei Spaziergänger in Arbeitskleidung auf. Das Trio

wurde kontrolliert. Zwei der drei Männer händigten serbische Pässe aus. „Sie gaben an,

als Touristen in Deutschland zu sein und gemeinsam in einer Pension zu wohnen“, so

Inspektionsleiter Werner Kraus. Der dritte Mann wies sich mit einer slowakischen ID-Karte

aus. Da Zweifel an der Echtheit des Dokuments bestanden, wurden Beamte der Fahndung

zur Kontrolle hinzugezogen. Bald stand fest, dass das slowakische Ausweispapier gefälscht

war. In der Unterkunft übergab der 37-jährige Mann dann den Polizisten seinen originalen,

serbischen Pass. Den falschen Ausweis will der Serbe für 500 Euro erworben haben. Es

erleichterte ihm, als vermeintlicher EU-Bürger, damit ein deutsches Bankkonto und ein

Gewerbe anzumelden. Ein Beweis, dass er in Deutschland gearbeitet hat, war bisher

nicht nachzuweisen, so Kraus. Der 37-Jährige muss Deutschland verlassen, er wird

wegen illegalen Aufenthalts und Gebrauch einer gefälschten Urkunde angezeigt.  

 

Quelle Penzberger Merkur (ab)

Endspurt fürs neue Sportgelände

(04.11.2017)
 
 
 
 
 
Eines der größten Projekte in der Antdorfer Dorferneuerung biegt
auf die Zielgerade ein: Der Umbau des Sportgeländes ist fast fertig.
Herzstück ist der Spielplatz. Mitte November soll alles fertig sein.
Die Gemeinde investiert um die 700 000 Euro in das Vorhaben.
 
VON ANDREAS BAAR (Penzberger Merkur)

 

 

In Penzberg wird derzeit eifrig über die Aufhübschung der städtischen Spielplätze

diskutiert, inklusive Besichtigungstour des Bauausschusses in umliegende

Gemeinden (wir berichteten). Anschauungsunterricht können Stadtpolitiker und

Verwaltung in Antdorf nehmen: Dort ist der neue Abenteuerspielplatz und sogar

einer steinernen Kletterwand samt benachbarter Bike-Strecke fast fertig. Es ist ein

erklärtes Lieblingsprojekt von Bürgermeister Klaus Kostalek. Antdorfs Rathauschef

hatte sich dafür stark gemacht, um der jungen Generation ein umfangreiches

Freizeitangebot vor der Haustür zu bieten. Für ihn ist es auch eine Sicherung der

künftigen Entwicklung des kleinen Dorfes. So würden gerade junge Familien am Ort

gehalten, argumentierte er stets. Der Gemeinderat zog mit. Auch das Amt für

ländliche Entwicklung spielte mit, denn das ehrgeizige Bauprojekt läuft zum Teil über

die Dorferneuerung. Das ist gut so, denn das Vorhaben ist nicht billig. Die Kosten

wurden auf rund 650 000 Euro geschätzt, was aber nicht ganz zu halten sein wird.

Anfangs war man von um die 592 000 Euro ausgegangen. Die Mehrkosten fallen

laut Bürgermeister fast komplett in den mit 92 000 Euro angesetzten eigentlichen

Abenteuerspielplatz, dort schieße die Dorferneuerung allerdings 50 Prozent der

Kosten dazu. Der größte Batzen aber kommt aus dem ELER-Topf: Aus dem

europäischen Förderprogramm für die Entwicklung des ländlichen Raumes sprudeln

immerhin 268 000 Euro. Kurz vor Silvester 2016 hatte das Münchener Land-

wirtschaftsministerium dafür grünes Licht gegeben. Unter Federführung des Uffinger

Landschaftsplaners Stefan Goller entstand ein regelrechtes Sportzentrum. Auf

einem Hanggrundstück neben dem Schützen- und Trachtenheim findet sich der

Spielplatz und gegenüber den Stockschützenbahnen ein Bike-Park. Zudem wurde

das Umfeld neben dem Fußballplatz kräftig umgebaut: Der zweite Tennisplatz wird

durch einen Allwetter- und Mehrzweckplatz ersetzt und es entstehen neue Parkplätze.

Im Mai hatte der Gemeinderat einstimmig die Arbeiten für rund 650 000 Euro an eine

Grainauer Firma vergeben, die Garten- und Landschaftsarbeiten übernahm für rund

44 000 Euro eine oberfränkische Firma, den Holzbau wie Bänke und Auflagen erledigte

ein Großweiler Unternehmen für rund 19 000 Euro. Kurz danach fiel schon der Start-

schuss. Die Arbeiten liefen gut voran. Derzeit wird die Begrünung gemacht, auch am

Bike-Park sind Bagger im Einsatz. Die Spielgeräte stehen bereits. Bürgermeister

Klaus Kostalek geht davon aus, dass Mitte November die Anlage fertig ist. Endlich,

denn: „Die Kinder sind kaum noch zurückzuhalten“, schmunzelt der Rathauschef.

Unklar ist allerdings noch, was das Projekt die Gemeinde am Ende kostet. „Wir

bewegen uns im Rahmen des Kalkulierten“, sagt Kostalek. Mit der Einweihungsfeier

der neuen Antdorfer Attraktion will das Dorfoberhaupt allerdings warten. Erst im

kommenden Frühjahr, wenn das Wetter angenehmer ist, will er das Sportgelände

mit einer Feier offiziell einweihen. Nur eine Sache fehlt noch: Kostalek träumt weiter

von einem Streichelzoo und einer Streuobstwiese. Aber man wolle ja nicht alles auf

ein mal umsetzen, hatte er immer wieder betont. Das letzte große Projekt der Antdorfer

Dorferneuerung war die im Juni 2015 abgeschlossene Umgestaltung der Ortsmitte mit der
Dorfstraße und dem Kirchplatz. Rund 1,2 Millionen Euro kostete dies, 40 Prozent der

Kosten trug die Gemeinde, der Rest wurde gefördert. Für weitere 350 000 Euro wurde

das alte Schulhaus saniert, die Hälfte zahlte die Kommune.

Foto zu Meldung: Endspurt fürs neue Sportgelände

Stadel brannte: Es war wieder Brandstiftung

(24.10.2017)

 

 

 

 

Nahe Antdorf brannte am Samstagabend ein Feldstadel lichterloh.

Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Es ist bereits der dritte Fall bei Antdorf innerhalb von vier Jahren.

Die Kripo prüft nun, ob ein Zusammenhang besteht.

 

 

Nur noch ein rußgeschwärztes Gerippe ist von dem Feldstadel übrig geblieben.

Das Gras drumherum ist leicht angesengt. Im Stadel stehen ein verkohlter Anhänger

und ein Zementmischer. Zerstört wurden auch kleinere Arbeitsgeräte und Baustoffe,

die dort gelagert waren. Als die Feuerwehren aus Antdorf und Iffeldorf am Samstagabend

mit rund 50 Einsatzkräften anrückten, stand der Stadel schon im Vollbrand. Es sei nichts

zu retten gewesen, so der Antdorfer Kommandant Franz Thanner. Der Stadel steht an einem
Feldweg etwa 50 Meter von der Staatsstraße Antdorf-Iffeldorf entfernt, in Sichtweite zu den

beiden Dörfern. Bei dem Feuer entstand laut Polizeipräsidium ein Sachschaden in Höhe

von zirka 50 000 Euro. Verletzt wurde niemand. Die Weilheimer Kriminalpolizei, die den

Brandort am Samstagabend bis spät in die Nacht untersuchte, geht von Brandstiftung aus.

Die Ermittler konnten die Tatzeit auf den Zeitraum zwischen 19 und 20.20 Uhr eingrenzen.

Sie hoffen nun darauf, dass Verkehrsteilnehmer, die die nahe Staatsstraße passierten,
verdächtige Fahrzeuge oder Personen beobachtet haben und dazu Angaben machen
können. Überprüfen werden die Brandfahnder der Kripo auch, ob es einen Zusammen-

hang mit zwei früheren Fällen gab, in denen die Polizei ebenfalls von Brandstiftung ausgeht.

Im September 2013 ging – ebenfalls nahe der Straße Antdorf-Iffeldorf – ein Stadel in Flammen auf.

Schon eineinhalb Monate zuvor hatte ein Unbekannter versucht, ihn anzuzünden. Die nächste

Brandstiftung ereignete sich im Dezember 2015. Damals brannte ein Stadel zwischen Antdorf

und Penzberg nahe der A95 nieder. Die beiden Fälle sind laut Polizeipräsidium bis heute ungeklärt.

 

Hinweise:
Die Kripo bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 0881/6400.

 

 

Foto zu Meldung: Stadel brannte: Es war wieder Brandstiftung

Bauarbeiten: Schleierweg und Rosenweg gesperrt

(21.10.2017)

Aufgrund von Asphaltierungsarbeiten sind der Schleierweg 1 bis 21 sowie der

Rosenweg von Mittwoch, 25. Oktober, bis Freitag, 27. Oktober, gesperrt.

Die Sperre beginnt am Mittwoch um 7 Uhr und endet am Freitagabend.
Die Straßen sind in dieser Zeit nicht befahrbar. Anwohner werden von der Gemein-
de gebeten, ihre Fahrzeuge außerhalb der Baustelle so zu parken, dass Feuerwehrautos
und andere Rettungsfahrzeuge problemlos durchfahren können.

Schleierweg: Deckschicht für Oktober geplant

(30.09.2017)

Die Gemeinde Antdorf greift noch einmal tief in die Tasche, um die Infrastruktur 

im örtlichen Straßennetz zu verbessern. Der Schleier- weg erhält nun seine 

abschließende Deckschicht, bislang ist die Fahrbahn nach den umfangreichen 

Erdarbeiten in der vergangenen Zeit lediglich mit einer Tragschicht versehen. 

Wie berichtet, war der Schleierweg ab 2015 aufgerissen worden, damit die Wasser-,

Strom- und Telefonversorgung für das neue Gewerbegebiet am Steinbachweg 

verlegt werden kann.Der Gemeinderat vergab nun einstimmig den Deckenbau Auftrag 

an die Großweiler Firma Richard Schulz. Diese hatte mit rund 59 600 Euro das 

günstigste und laut Kämmerei der Verwaltungsgemeinschaft das wirtschaftlichste 

Angebot abgegeben. Es wurde fast eine Punktlandung: Die Kostenschätzung für 

das Vorhaben hatte eingangs bei etwa 55 000 Euro gelegen, teilte Bürgermeister 

Klaus Kostalek mit. Die Antdorfer hatten bei der Ausschreibung gespürt, wie voll

die Auftragsbücher in der Baubranche sind: Sechs Firmen waren angeschrieben

worden, lediglich zwei Angebote lagen am Ende auf dem Tisch. Kostalek geht davon

aus, dass der Schleierweg Mitte Oktober geteert wird.

 

Quelle: Penzberger Merkur (ab)

Verlängerung: Ja zu weiteren Kiesabbau

(30.09.2017)

Ein Dürnhausener Erdbaubetrieb kann weiterhin Kies in seiner Grube

zwischen dem neuen Antdorfer Gewerbegebiet und dem Iffeldorfer 

Ortsteil Steinbach abbauen. Der Antdorfer Gemeinderat stimmte dem 

entsprechenden Antrag des Unternehmens auf Verlängerung der 

Abbaugenehmigung bis Ende 2018 zu. Gegenstimmen gab es keine, 

der Beschluss fiel einstimmig. Einher ging damit, dass das Unternehmen 

die Rekultivierungsfrist für eine zweite Grube vor dem jetzigen Abbaugebiet 

verlängert haben wollte. Denn es gibt ein logistisches Problem: Die Firma

braucht das eigentlich zu rekultivierende Areal noch als Zufahrt für den 

laufenden Abbau in der Grube dahinter, wie Bürgermeister Klaus Kostalek 

erklärte. Auch dieses zweite Anliegen ging durch: Die betreffende Grube 

muss erst bis 31. Dezember 2018 verfüllt sein. Das Landratsamt hätte Kostalek 

zufolge eigentlich eine Frist bis Ende 2020 setzen wollen, doch das ging den 

Gemeinderäten zu weit. „Wir machen es noch ein Mal“, gab Rathauschef 

Kostalek bei der Entscheidung die Richtung vor verbunden mit der Hoffnung, 

dass bis Ende kommenden Jahres sowohl der Abbau als auch die Rekultivierung 

erledigt sind.

 

Quelle: Penzberger Merkur (ab)

 

Zuwachs fürs Gewerbegebiet

(30.08.2017)

Das neue Antdorfer Gewerbegebiet bekommt Zuwachs: Der Gemeinderat segnete einstimmig den Bau
einer Lagerhalle ab. Das nicht unterkellerte, fast 30 Meter lange und knapp zwölf Meter breite Ge-
bäude samt Lager- und Sanitärräumen wird mittig geteilt. Genutzt wird es laut Bürgermeister Klaus Kostalek

von zwei derzeit noch in Penzberg sitzenden Betrieben. In der östlichen Hälfte ist zudem eine Wohnung

geplant, die über eine Außentreppe erschlossen wird. Gerade derartige Wohneinheiten waren in jüngster

Zeit im Gemeinderat ein leidiges Thema gewesen: Wie berichtet, hatten die Räte den Bebauungsplan

„Gewerbegebiet Antdorf“ eigens geändert, um einen  Wildwuchs zu verhindern.Denn bisher hatte der

vorliegende Bebauungsplan ausgerechnet bei den Dimensionen für Betriebsleiterwohnungen keine
Vorgaben gemacht. Demnach ist jetzt je Grundstück ausnahmsweise eine betriebsbedingte Wohnung

zulässig, wenn ihre Bruttofläche nicht 40 Prozent der Bruttofläche des Gewerbebereichs überschreitet

und sie nicht größer als 150 Quadratmeter sind. Weil der Bauwerber für die Lagerhalle diese Ausnah-
me in Anspruch nehmen will, muss sein Anliegen im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens noch vom

Landratsamt geprüft werden. Das 4,2 Hektar große Gewerbegebiet mit 14 Parzellen wurde im Juni 2016

fertig erschlossen. Alle Grundstücke sind verkauft.

 

Quelle: Penzberger Merkur (ab)

HAUSHALT ANTDORF 2016

(26.08.2017)

Überschuss größer als gedacht

 

Zuführung stieg von geplanten 550 Euro auf 61 000 Euro

 

Für die Gemeinde Antdorfer verlief das vergangene Jahr finanziell besser als
im Haushaltsansatz für 2016 gedacht. Grund: Die Steuereinnahmen waren höher, die
Ausgaben dafür geringer. Das ist das Ergebnis der vorläufigen Jahresrechnung 2016 von
VG-Kämmerer Josef Kinshofer, die im Gemeinderat vorgelegt wurde. Nun treten die
Rechnungsprüfer in Aktion. Die positive Entwicklung machte sich bei der Zufüh-
rung vom Verwaltungs in den Vermögenshaushalt bemerkbar: Immerhin 61 118
Euro waren dies gewesen. In der Kämmerei war man noch im vergangenen Jahr bei der
Erstellung des Doppelhaushalts 2016/2017 angesichts der anstehenden teuren
Großprojekte der Gemeinde erst von 14 900 Euro, und später wegen zusätzlicher
Ausgabeposten im Nachtragshaushalt nur noch von ganz bescheidenen 550 Euro
ausgegangen. Laut Bürgermeister Klaus Kostalek fielen am Ende jedoch „weniger

Ausgaben bei Grundstückskäufen“ an. Steuereinnahmen fielen höher aus als geplant
Kämmerer Josef Kinshofer verweist zudem auf die höheren Steuereinnahmen: rund
17 000 Euro mehr Einkommensteuer (Ansatz 765 000 Euro) und um die 5000 Euro
mehr Gewerbesteuer (Ansatz 300 000 Euro). Auch habe die Kommune fast 13 000 Euro
weniger Gewerbesteuerumlage abführen müssen. Auch bei den Ausgaben habe man sich
einiges eingespart, so Kinshofer. Zum Beispiel bei der Schülerbeförderung, für die
rund 2500 Euro weniger zu zahlen war. Der Kämmerer sieht sich angesichts der erfreulichen
Entwicklung in seinem zurückhaltenden Haushaltskurs bestätigt: „Ich habe vorsichtig
geplant.“ Für 2016 legte er nun einen Gesamthaushalt von 5,36 Millionen Euro vor,
der Ansatz hatte noch bei 5,45 Millionen Euro gelegen. Zur positiven Finanzkraft
Antdorfs trägt auch bei, dass der befürchtete tiefe Griff in den Sparstrumpf ausblieb.
Statt der geplanten 1,41 Millionen Euro mussten am Ende lediglich knapp über 852 000 Euro

aus den Rücklagen entnommen werden. Zum Jahresende lag der Stand bei 734 346 Euro,

wie Josef Kinshofer auf Nachfrage der Heimatzeitung sagt. Bei den Verbindlichkeiten blieb alles
beim Alten: Antdorf ist weiter schuldenfrei.

 

Quelle: Penzberger Merkur (ANDREAS BAAR)

Polizei nimmt ein Mietbetrüger fest

(24.08.2017)

Italiener (59) zog durchs Oberland, ohne für Zimmer zu zahlen

 

Antdorf – Ein 59-jähriger Italiener zog in den vergangenen Monaten durchs Oberland,
mietete sich in Gasthöfen und Pensionen ein und verschwand, ohne zu zahlen.
Auch die Zeche blieb er schuldig. Die Penzberger Polizei nahm ihn am Dienstag in
Antdorf fest. Dort hatte er seit Anfang August ein Zimmer gemietet, obwohl er nicht
zahlen konnte. Nachdem die Vermieter dies festgestellt hatten, verständigten sie die
Polizei. Bei der Überprüfung des Mannes stellten die Beamten fest, dass der Betrug in
Antdorf kein Einzelfall war. Der 59-Jährige sei „im oberbayerischen Bereich vom
Berchtesgadener Land bis in den Pfaffenwinkel als Einmiet- und Zechbetrüger“ auf-
getreten, so Polizeichef Jan Pfeil. Ihm zufolge handelt es sich um etwa ein Dutzend
Fälle über mehrere Monate. Deshalb sei der Mann festgenommen worden.
Nach Prüfung des Sachverhalts erließ die Staatsanwaltschaft allerdings keinen Haft-
befehl. Der Mann kam wieder auf freien Fuß. Er musste nur einen Bevollmächtigten nen-
nen, der ihm die Post der Justiz zuschickt. Der Schaden in Antdorf beträgt 400 Euro.

 

Quelle: Penzberger Merkur (wos)

Grünes Licht für neuen Stall

(14.08.2017)

Im Antdorfer Ortsteil Breunetsried wird ein neuer Stall gebaut.

Der Bauantrag der Betreiber eines Reiterhofes ging in der jüngsten

Gemeinderatssitzung ohne Gegenstimmen durch. Der Bauwerber

möchte auf dem Gelände eines Reiterhofes einen Mutterkuh-Stall mit

Pferdeboxen errichten. Der Stall ist 15,90 Meter auf 20,40 Meter groß

und soll eine Firsthöhe von 7,64 Metern haben. Ausgelegt werden soll

Tiefstroh, das anschließend entsorgt wird so müsse das Gebäude nicht

an Güllegruben angeschlossen werden, hieß es. Im Zuge des Genehmi-
gungsverfahrens prüft das Landratsamt noch die Privilegierung des

Vorhabens. Antdorfs Rathauschef Klaus Kostalek lobte, dass die Reiter-
hof-Betreiber auf ihrem Areal eine eigene Zisterne errichtet haben.

Diese fasse rund 200 000 Liter Löschwasser. Eine Dimension, die laut Kos-
talek den Brandschutz in dem Weiler verbessert.

 

Quelle: Penzberger Merkur (ab)

Maximalgröße für Wohnungen

(09.08.2017)

Gemeinderat ändert Bebauungsplan für das neue Gewerbegebiet

 

Das neue Gewerbegebiet „Steinbacher Weg“ in Antdorf steht jetzt formal auf

stabilen Füßen. Der Gemeinderat drehte jüngst an den letzten Stellschrauben.

„Jetzt ist alles soweit fertig“, sagte Bürgermeister Klaus Kostalek denn auch

zufrieden. Beseitigt wurde vor allem eine Lücke im Bebauungsplan, die für

Ärger hätte sorgen können nämlich beim Bau von Betriebswohnungen. Schon

nach den erstenBauanträgen hatte sich im Gemeinderat die Erkenntnis gebildet,

dass man vielleicht doch zu lax mit dem Thema „Wohnen“ im Gewerbegebiet

umgegangen war. Nicht jeder Bauantrag stieß angesichts der geplanten

Wohnungsgröße auf Begeisterung im Gremium. Bislang galt: Betriebswohnungen

sind in Ausnahmen möglich. Eine Begrenzung bei den Dimensionen sah der

Bebauungsplan jedoch nicht vor. Das holte der Gemeinderat nach. Die

entsprechende Planänderung wurde jetzt mehrheitlich abgesegnet. Nun gilt:

Betriebswohnungen sind zulässig, wenn ihre Bruttofläche nicht 40 Prozent

der Bruttofläche des Gewerbebe reichs überschreitet und sie nicht größer

als 150 Quadratmeter sind. Laut Bürgermeister Kostalek war die Grenzziehung

nötig, um künftige Probleme zu vermeiden. „Eigentlich beantragen alle eine

Betriebsleiterwohnung“, sagt er gegenüber der Heimatzeitung. Ebenfalls

geändert wurde in der Sitzung der Geltungsbereich des Bebauungsplans.

Das Gewerbegebiet „Steinbacher Weg“ wird um eine Teilfläche des im Süden

angrenzenden Sonderlandeplatzes für Ultraleichtflugzeuge erweitert. Wie

berichtet, hatte sich der Gemeinderat entschlossen, auf diese Weise den

Bau eines Geschäftshauses auf dem Sondergebiet zu ermöglichen. Damit

endet ein Verfahren, das sich einige Zeit hinzog. Die Gemeinde Antdorf hatte

dem Bundesluftfahrtamt, das den Flugbetrieb genehmigt hat, schriftlich die

Bedenken bezüglich des Bauvorhabens mitgeteilt. Man stehe dem Landeplatz

zwar grundsätzlich positiv gegenüber, hieß es. Aber da die Antragstellerin nicht

Betreiberin des Flugplatzes ist, fehle der Bezug, hatte Bürgermeister Kostalek

in der März-Sitzung argumentiert.Das Problem der Gemeinde: Sollte der Flugbetrieb

eingestellt werden, müsste das Haus eigentlich wieder entfernt werden.Die Lösung:

Ein Teil des Grundstücks, nämlich 1750 Quadratmeter, wird dem Gewerbegebiet zugeschlagen.

Dort kann das geplante Haus mit Wohn- und Seminarräumen entstehen. Die Bauwerberin,

so Kostalek, beteilige sich im Gegenzug „an den Erschließungskosten, was nicht unerheblich

ist“ Landebahn und Hangar bleiben bei der Regelung außen vor, sonst wären die

Erschließungskosten zu hoch geworden.Die Gemeinde Antdorf hatte das 4,2 Hektar

große Gewerbegebiet mit seinen 14 Parzellen im Juni 2016 fertig erschlossen. Rund 3,5 Millionen

Euro investierte die Kommune in Grundstückskauf und Erschließung. Mittlerweile sind alle

Grundstücke verkauft.

 

Quelle: Penzberger Merkur (ANDREAS BAAR)

Startschuss für Radweg gefallen

(07.08.2017)

Erfreulich für Gemeinden: Staatliches Bauamt übernimmt Planung und auch Kosten

Baubeginn 2018 möglich

 

 Ein seit Jahren diskutiertes Projekt wird nun konkret angegangen:

Das Staatliche Bauamt Weilheim lässt den Radweg zwischen Antdorf

und Iffeldorf planen. Diese frohe Botschaft hatte Bürgermeister Hubert Kroiß
jüngst im Iffeldorfer Gemeinderat verkündet. Besonders erfreulich für die beteiligten
Kommunen: Das Staatliche Bauamt Weilheim würde die Kosten für Bau und Grunder-
werb übernehmen, so Kroiß. Dies bestätigt die StraßenbauBehörde auf Anfrage der

Heimatzeitung. Der kombinierte Rad- und Fußweg würde rund 1,5 Kilometer Länge haben

und in Fahrtrichtung Iffeldorf komplett auf der rechten Seite verlaufen, abgegrenzt, wie in

solchen Fällen üblich, durch einen Grünsteifen. Konkrete Details gibt es aber noch nicht.

Das Bauamt hat Kontakt zu einem Bad Tölzer Fachbüro aufgenommen, dass bereits mit

den ersten Planungen begonnen hat. Auch die Vermessung ist schon erfolgt. Ebenfalls fand
eine Begehung der Örtlichkeiten durch Vertreter des Staatlichen Bauamts und beider Gemeinden

statt. Laut Andreas Lenker, in der Weilheimer Behörde zuständig für die Landkreisstraßen,

tritt das Staatliche Bauamt als Kostenträger auf, weil sich die Trasse entlang einer Staatsstraße

(in diesem Fall der 2038) befindet. Lenker zufolge werden sich später beide Kommunen um den
Unterhalt und gegebenenfalls den Winterdienst kümmern. Zwei Drittel der Trasse führen über

Antdorfer Flur. Bürgermeister Klaus Kostalek hat sich stets aus Sicherheitsgründen für den Bau

des Wegs ausgesprochen. „Das ist sinnvoll und nötig“, sagt er Ins gleiche Horn hatte auch sein

Iffeldorfer Amtskollege Hubert Kroiß immer wieder gestoßen. Kostalek hat mit den betroffenen

Grundstücksbesitzern gesprochen. „Größtenteils machen die Anrainer mit und stellen Flächen

zur Verfügung“, lautet sein Fazit. Aber ganz in trockenen Tüchern ist die Sache noch nicht, räumt

er ein: „Es gibt noch Bedenken Einzelner bezüglich Abfällen von Spaziergängern und Hundebesitzern.“
Eine Kostenschätzung für das Bauprojekt gibt es derzeit ebenfalls nicht. Straßenbauer Andreas

Lenker erwartet eine Summe um die 500 000 bis 600 000 Euro, je nach Ausbauvariante. Immerhin

sei das doch relativ ebene Gelände und die ziemlich gerade Straßenführung für die Trasse nicht

allzu schwierig, auch würden keine Überführungen benötigt. Bis Herbst soll die Planung stehen,

dann gilt es, Fragen des Natur- und Umweltschutzes zu klären. Ein Baubeginn sei theoretisch
2018 möglich, der Rad- und Gehweg soll dann auch im gleichen Jahr fertig sein. Die Gemeinde

Antdorf möchte die Gelegenheit nutzen, um beim Bau ein eigenes Trinkwasser-Projekt mitzu-
verfolgen: Laut Bürgermeister Klaus Kostalek soll im Zugeder Baggerarbeiten gleich eine neue

Zuleitung vom Tiefbrunnen, der in Richtung Iffeldorf steht, zum Ort verlegt werden. „Das ist eins

schöner Nebeneffekt.“

 

Quelle: Penzberger Merkur (ANDREAS BAAR)

 

Statistiker und „Stücklschreiber“

(04.08.2017)

Thomas Greiner (50) aus Rieden bei Antdorf komponiert

Blasmusik für renommierte Ensembles

 

 

 

 

 

 

 

Es sind große Namen in der Blasmusikszene, die die Märsche und Polkas von

Thomas Greiner spielen und lieben. Zum Beispiel Guido Henn und seine „Goldene

Blasmusik“, eines der deutschen Spitzen-Orchester für böhmisch-mährische Klänge.

Vor 14 Jahren hatte Greiner einfach mal die Noten seiner Polka „Ferienzeit“ an Dirigent

Henn geschickt. Der spielte sie mit seiner Kapelle sogleich auf CD ein und arbeitet

seither eng mit dem Komponisten aus Rieden bei Antdorf zusammen: Auf jeder neuen

CD sind meist ein paar Titel für Greiner reserviert. Aber halt: Fiel da gerade das Wort

„Komponist“? Das nimmt der Autor dieses Porträts auf seine Kappe und hält es durchaus

für angebracht bei einem Musiker, dessen Stücke heute viele weitere bekannte Gruppen

im Repertoire haben: etwa Ernst Hutter und die „Egerländer Musikanten“, die „Scherzachtaler“,

die „Schwindligen 15“, die „Bauernkapelle Mindersdorf“ und auch einige Schweizer Formationen

wie „Lublaska“ oder die „Rigispatzen“. Doch Greiner selbst mag sich trotz solcher Referenzen

nicht „Komponist“ nennen. Als „Stücklschreiber“ sieht er sich – und erklärt das mit einem Vergleich:

„Ich bin wie ein Architekt, der einen Plan für ein Einfamilienhaus macht. Ein Komponist ist für mich

einer, der die Elbphilharmonie plant.“ „Klassiker“ wie Bach, Mozart oder Schubert, aber auch die

„Beatles“ sind für Thomas Greiner Beispiele großer Kompositionskunst. Und sie sind seine

Inspirationsquelle. Leidenschaftlich studiert er Partituren, hört sich Werke ganz genau an

nach dem Motto: „Das klingt ja interessant, wie ist denn das harmonisiert und instrumentiert?“

Interesse und Talent legte Greiner diesbezüglich schon als 13-Jähriger an den Tag: Der junge

Musikant hatte – weil die Blaskapelle im Heimatdorf Huglfing Bläsernachwuchs brauchte noch

nicht lange von Gitarre auf Trompete gewechselt, da hörte er sich schon die 1. Flügelhorn-Stimme

zahlreicher Ernst-Mosch-Stücke von Langspielplatten und Cassetten an und schrieb die Noten auf.

Für die „Reintaler Buam“, ein Ensemble, das er als 16-Jähriger mit elf gleichaltrigen Musikerspezln

in Huglfing gründete, schrieb er dann schon eigene, teils auch moderne Arrangements. 1995

erschien erstmals ein Werk Greiners bei einem Musikverlag (in Kaufbeuren): „Italia tiamo“,

ein Medley aus ItaloPop-Hits. Sein Schwerpunkt aber liegt bei der böhmischen und Egerländer

Blasmusik – wobei Greiner eher Anspruchsvolles komponiert, sich in puncto Harmonisierung

und Phrasierung gern „ein bisschen jenseits des Mainstreams“ bewegt. Dafür lässt er sich Zeit,

schreibt „höchstens drei bis vier Stücke im Jahr“. Über das Arrangieren hinaus seien bisher 30

bis 40 Eigenkompositionen zusammengekommen, „die ich guten Gewissens weitergeben kann“.

Seit 2011 erscheinen sie in seinem eigenen „Panorama-Musikverlag“. Bei aller Professionalität:

Die Musik zum Beruf zu machen, das stand für Thomas Greiner, dessen Vater gelernter Zimmerermeister

ist und bis 2002 Bürgermeister von Huglfing war, nie zur Debatte. „Ich kann kein Klavier“, so seine

Begründung, außerdem habe er „Musik immer als Hobby verstanden“. Also studierte er nach dem

Abitur Statistik an der LMU München, arbeitete lange im statistischen Landesamt und wechselte dann,

als dieses nach Fürth zog, als Beamter im höheren Dienst ins Wirtschaftsministerium, wo er in der

Landesplanung tätig ist (ein Bereich, der inzwischen Söders Finanzministerium zugeschlagen wurde).

Seit ein paar Jahren arbeitet Greiner dort in Teilzeit, denn er ist auch auf dem heimischen

Biobauernhof gefordert, den seine Frau Irmgard Wolf 2007 von ihren Eltern übernommen hat.

Nachdem sie ein paar Jahre in Habach wohnten, ist die Familie damit in Rieden auf der Anhöhe
zwischen Antdorf und Habach angekommen. Der Familienvater, 50, kümmert sich im Haus

beispielsweise ums Wäschewaschen – und viel um die Kinder Raphael (13), Antonia (11)

und Franziska (8). Miteinander zu singen, das ist in der Familie selbstverständlich. Und natürlich

lernen die drei Kinder auch Instrumente, von Harfe über Klarinette bis Schlagzeug. Thomas Greiner

selbst, der einst zehn Jahre lang die Musikkapelle Huglfing dirigierte, sich aber einen „mittelmäßigen

Instrumentalisten“ nennt, spielt heute Waldhorn in der der Blaskapelle Habach und bei „Hubavenka“.

„Aber am liebsten schreibe ich immer noch kleine schwarze Punkte mit Stricherl dran“, sagt der

50-Jährige. Eine bayerische Suite für Sinfonieorchester zu komponieren, „im Stile der russischen

Minimalisten wie Prokofjew“, das wäre sein Traum. Und dann ginge sicher auch die Bezeichnung

„Komponist“ in Ordnung.

 

Quelle: Penzberger Merkur (MAGNUS REITINGER)

Foto zu Meldung: Statistiker und „Stücklschreiber“

Antdorf wird größer

(14.07.2017)

Antdorf wächst, und zwar um stolze 3500 Quadratmeter Fläche.

 

Der 0,35-Hektar-Zuwachs war nun Thema im Gemeinderat.
Mit dem jüngsten Grundstückgeschäft im Norden des
Gemeindegebiets im Bereich des Steinbacher Wegs beseitigt
die Kommune ein Kuriosum: Denn bislang führte ein kurzes
Stück der Straße über das Iffeldorfer Nachbargebiet. Was
umständliche Absprachen bei Unterhalt, Winterdienst und
verkehrsrechtlichen Anord nungen nötig machte, wie in
der Sitzung zu hören war. „Die Änderung macht Sinn“,
begründete Bürgermeister Klaus Kostalek den Entschluss,

die Gemeinde- und Gemarkungsgrenze zu verlegen.

Dafür erwarb die Gemeinde 177 Quadratmeter Fläche

von Iffeldorf, der Reststammt aus Privatbesitz.

Den Grunderwerb hatte der Gemeinderat nicht öffentlich

beschlossen. Die grundstücksrechtlichen Fragen seien

geklärt, so Kostalek, jetzt geht es an den formalen Vollzug. Das
Landratsamt muss die Umgemeindung noch absegnen.

Das Ferienprogramm 2017 ist da

(11.07.2017)

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kinder und Eltern,
das  Schuljahr  neigt  sich  dem  Ende  zu  und  die  Sommerferien  rücken  näher.
Damit  der  Spaß  in  den  Ferien  nicht  zu  kurz  kommt,  freue  ich  mich  Euch,
nunmehr zum fünfzehnten Mal, das Antdorfer Ferienprogramm vorstellen zu
dürfen.
In diesen 15 Jahren haben viele ehrenamtliche Helfer Jahr für Jahr versucht,
ein abwechslungsreiches Ferienprogramm zu gestalten. Dies ist immer wieder
durch  spannende  Unternehmungen  und  tolle  Veranstaltungen  wunderbar
gelungen. Auch in diesem Jahr stehen wieder viele interessante Angebote auf
dem Programm.
Darum  möchte  ich  mich  auf  diesem  Weg  bei  allen  Organisatoren  und
Spendern recht herzlich bedanken und hoffe, dass wir auch in Zukunft immer
ein  so  wunderbares  und  abwechslungsreiches  Ferienprogramm  unseren
Kindern anbieten können.
Liebe Grüße
  Klaus Kostalek 

[Ferienprogramm 2017 Anmeldezettel]

[Ferienprogramm 2017 Merkzettel]

[Ferienprogramm 2017 Programmheft]

Kostenfreie Homepage-Erstellung für Antdorfer Einrichtungen

(15.11.2016)

Werden Sie Projektpartner!

 

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Antdorf vernetzt“ stellt allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Gemeinde in den kommenden Monaten exklusiv zehn Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

 

Das neue Förderprogramm ermöglicht die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wird unkompliziert und ressourcensparend den Antdorfer Einrichtungen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

 

Dank der Projektförderung ist die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Gemeinde Antdorf kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. Haben Sie Interesse oder kennen Sie mögliche Interessenten? Schicken Sie uns einfach eine kurze Projektbeschreibung und Ihre Kontaktdaten per E-Mail. Oder kontaktieren Sie unsere Projektkoordinatoren und lassen sich beraten. Für Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0331-550 474 71 oder 0331-550 474 72 per E-Mail, gern auch unter info@azubi-projekte.de gern zur Verfügung.

 

 

 

[Interessenbekundung]

[Azubi-Projekte]

[Förderverein für regionale Entwicklung e.V.]

Foto zu Meldung: Kostenfreie Homepage-Erstellung für Antdorfer Einrichtungen

Breitbandausbau in Antdorf

(07.07.2015)

Breitbandförderprogramm laut Richtlinie des Freistaats Bayern

 

Der Freistaat Bayern fördert mit der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen (Breitbandrichtlinie - BbR) vom 09.07.2014 den sukzessiven Aufbau von hochleistungsfähigen Breitbandnetzen (Netze der nächsten Generation, NGA-Netze) mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s im Download und viel höheren Upload-Geschwindigkeiten als bei Netzen der Grundversorgung in den Gebieten, in denen diese Netze noch nicht vorhanden sind.

 

Die Gemeinde Antdorf möchte im Zuge dieses Programms die Erhöhung der verfügbaren Bandbreite schnellstmöglich realisieren.

 

Im Folgenden wird jeweils aktuell über den Stand des Verfahrens informiert.

 

Förderschritt 7 - Kooperationsvertrag

Stellungnahme der Gemeinde bezüglich der Vorlage des Kooperationsvertrages bei der Bundesnetzagentur im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern (Breitbandrichtlinie - BbR).

(https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/2/9/0/7/8/6/antdorf_stellungnahme_der_gemeinde_zum_kooperationsvertrag.pdf)

 

Förderschritt 6 - Zuwendungsbescheid

Die Gemeinde Antdorf hat am 13.03.2017 den Zuwendungsbescheid durch Herrn Minister Söder überreicht bekommen.

 

Förderschritt 5 - Auswahlverfahren Ergebnis

Bekanntmachung der Gemeinde Antdorf bezüglich der vorgesehenen Auswahlentscheidung im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern (Breitbandrichtlinie – BbR)

(https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/2/9/0/7/8/6/antdorf_bekanntmachung_vorgesehene_auswahlentscheidung.pdf)

 

Förderschritt 4 - Beginn des Auswahlverfahrens
Auswahlverfahren zur Bestimmung eines Netzbetreibers für den Aufbau eines NGA-Netzes im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Ausbaues von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Bayern (BbR)
(https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/2/9/0/7/8/6/2e60d5a161664bbb49ff816678b50251_antdorf_auswahlverfahren_einstufig_12012016.pdf)

Karte des vorläufigen Erschließungsgebiets 
(https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/2/9/0/7/8/6/antdorf_k3_20160331.pdf)

 

ACHTUNG!!!!

Fristverlängerung der Angebotsabgabe bis zum 27.07.2016, Verlängerung der Bindefrist des Angebotes bis zum Januar 2017.


Förderschritt 3 - Ergebnis des Markterkundungsverfahrens

Ergebnis des Markterkundungsverfahrens im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Bayern (BbR) 
(https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/2/9/0/7/8/6/antdorf_markterkundung_ergebnis-7.pdf)

 

Förderschritt 2 - Markterkundung mit vorläufigem Erschließungsgebiet

Bekanntmachung der Markterkundung

(https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/2/9/0/7/8/6/antdorf_markterkundung_bekanntmachung-13.pdf)

 

Förderschritt 1 - IST-Versorgung

Das vorläufige Erschließungsgebiet mit Ist-Versorgung vor Markterkundung kann hier abgerufen werden

(https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/2/9/0/7/8/6/38699bc917d66ba5a7e4ffa73f143ad9_antdorf_k1_20150317.pdf)

 

Interkommunale Zusammenarbeit

Bitte beachten Sie im Zuge des Verfahrens, dass es sich um eine interkommunale Zusammenarbeit der fünf Gemeinden Antdorf, Habach, Obersöchering, Sindelsdorf und Eberfing handelt.

 

Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:

 

Herr Kostalek

[Bekanntmachung Markterkundung]

[Karte Antdorf]

[Ergebnis Markterkundung]

[Karte vorläufiges Erschließungsgebiet]

[Auswahlverfahren]

[Bekanntmachung vorgesehene Auswahlentscheidung]

[Stellungnahme der Gemeinde zum Kooperationsvertrag]